Aanderud, Kai-Axel: Axel Springer und die Deutsche Einheit

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Das Buch „Axel Springer und die Deutsche Einheit“ beschreibt das persönliche und publizistische Fundament, von dem aus Axel Springer für die Einheit in Freiheit tätig wird. Es skizziert die Entwicklung Deutschlands vom Kriegsende bis zum Mauerbau und die Bemühungen Axel Springers, zunächst Seite an Seite mit Willy Brandt die Teilung zu überwinden. Die Auswertung der persönlichen Korrespondenz des Verlegers mit deutschen und westlichen Politikern eröffnet dem Leser manch unbekannte, überraschende Einsicht und Perspektive.

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Beschreibung

Kai-Axel Aanderud
Axel Springer und die Deutsche Einheit


Artikel-Nr.: 978-3-8132-0992-1

Vor 30 Jahren fällt die Berliner Mauer und damit zugleich das DDR-Regime, das ohne sie keinen Bestand haben kann. Damit ist nach vier Jahrzehnten der Weg frei, die Teilung Berlins, Deutschlands und Europas zu überwinden und die Wiedervereinigung Deutschlands in Freiheit zu vollenden. Der Verleger Axel Springer kämpft zeitlebens für die Überwindung von Teilung und Unfreiheit. Selbst seine hartnäckigsten politischen Widersacher räumen nach dem 9. November 1989 ein, Axel Springers Hoffnung sei größer gewesen als deren „Realismus“. Axel Springer verpflichtet seine Redakteure, ihre westdeutschen Leser stets an das Schicksal ihrer ostdeutschen Landsleute hinter Mauer und Stacheldraht zu erinnern und den Gedanken an die Einheit in Freiheit wach zu halten. Er fährt nach Moskau, um Nikita Chruschtschow für die Wiedervereinigung zu gewinnen, er baut sein Verlagshaus an die Berliner Sektorengrenze in einer Zeit, in der andere ängstlich ihre Berliner Koffer packen. Für die DDR-Führung wird das Verlagshaus zum Hassobjekt, für die Ost-Berliner von 1961 bis 1989 zum unerreichbaren Leuchtturm der Freiheit. „Mein Wunsch ist es, dass dieses Haus einmal alt wird in der Mitte einer ungeteilten Stadt, die unserem deutsche Volke dient, der europäischen Gemeinschaft, in die wir dann eingebettet sein werden“, sagt der damalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt, bei der Eröffnung des Verlagshauses.

Das Buch „Axel Springer und die Deutsche Einheit“ beschreibt das persönliche und publizistische Fundament, von dem aus Axel Springer für die Einheit in Freiheit tätig wird. Es skizziert die Entwicklung Deutschlands vom Kriegsende bis zum Mauerbau und die Bemühungen Axel Springers, zunächst Seite an Seite mit Willy Brandt die Teilung zu überwinden. Die Auswertung der persönlichen Korrespondenz des Verlegers mit deutschen und westlichen Politikern eröffnet dem Leser manch unbekannte, überraschende Einsicht und Perspektive. Schließlich beschreibt das Buch Axel Springers Begegnung mit Willy Brandt in Jerusalem, wo die beiden Patrioten wenige Monate vor dem Tod des Verlegers wieder zueinander finden und Willy Brandt vier Jahre später am Brandenburger Tor zum Satz veranlassen: „Wie schade, dass Axel das nicht mehr erleben konnte.“

Der Historiker, Publizist und Medienproduzent Kai-Axel Aanderud schildert die vierzigjährige Geschichte der Deutschen Teilung und Axel Springers Kampf gegen Unfreiheit und Teilung in zunächst zwei parallelen Erzählsträngen. Der Erwerb des Ullstein-Verlages und die Errichtung seines Verlagshauses an der Mauer ist Axel Springers Bekenntnis zu Berlin. Fortan ist sein Kampf für die Deutsche Einheit in Freiheit sein Lebensthema.

 

Artikel Details: 

Autor: Kai-Axel Aanderud
Titel: Axel Springer und die Deutsche Einheit
Seitenzahl: 440 Seiten
Bilder: zahlreiche Farb- und S/W-Aufnahmen
Format: 14 x 21 cm
Einband: Klappenbroschur
Erscheinungstermin: November 2019